Warum wir

alle Wolle wollen

Nichts geht über das gute Gefühl, sich einen flauschigen Wollpullover überzuziehen. Hier verraten wir, warum das so ist.

Die Welt der Wolle

Grobstrick, Feinstrick, klassisch geschnitten, Oversize-Look, mit wildem Muster oder unifarben, gekauft oder selbstgemacht man merkt, der Wollpulli ist nicht nur kuschelweicher Wärmespender, sondern auch ein Fashion-Item. Ein feiner, schlichter Rollkragenpullover z.B. kann beispielsweise mit einem Bleistiftrock, Ankleboots und einer Kette kombiniert werden. Zu ihm passen aber auch Boyfriend-Jeans oder ein Kleid. Oversize-Pullover und kräftige Farben lassen sich toll mit einer schlichten Skinny Jeans kombinieren, dazu lässige Sneakers. Bei Wollkleidern verhelfen Ketten, Uhren und Ringe zu einem lässigen Look. An kälteren Tagen dürfen natürlich auch die passenden Wollsocken nicht fehlen!

Der Hinweis auf dem Pflegeetikett sollte unbedingt befolgt werden. Zusätzlich sollte man ein spezielles Waschmittel für Wolle verwenden, wie etwa Coral Wool & Silk, da es die empfindlichen Fasern sanft verwöhnt.

Wolle ist nicht gleich Wolle

Echte Wolle wird aus Tierhaar hergestellt: Ziegen und Schafe müssen regelmäßig zum „Friseur“, um ihr Wollkleid scheren zu lassen. Die Wolle von Merino-Schafen ist besonders hochwertig und atmungsaktiv, Alpakawolle hält deutlich wärmer als normale Schafwolle und die extrem feine Kaschmirwolle von Kaschmirziegen lässt sich besonders gut zu leichten, glatten Stoffen verarbeiten. Dank dieser vielfältigen Beschaffenheit lassen sich Wollpullover in jeglicher Form, Struktur und Dicke herstellen. Wolle hat auch noch viele andere Vorzüge: So bleiben zum Beispiel Gerüche und Schmutz nicht so leicht an ihr hängen, wodurch sie besonders für Socken und bei Outdoorfans ein beliebtes Material ist. Für Bügelmuffel ist Wolle auch ein Geschenk, denn die Fasern sind so gut wie knitterfrei. Du brauchst noch mehr gute Gründe? Wollfasern sind sehr farbbeständig, sodass sie, einmal gefärbt, die Farbe gut halten. Und wer im Winter von fliegenden Haaren genervt ist, sollte ebenso zu Wolltextilien greifen. Reine Wolle ist nämlich antistatisch und lädt sich bei Reibung nicht auf.

Damit es deinem Wollpullover also nicht ähnlich ergeht, ist die erste Amtshandlung der Blick aufs Pflegeetikett. Dort steht, wie dein Pulli gewaschen und getrocknet werden sollte. Als Nächstes muss die Füllmenge in der Waschmaschine beachtet werden: Die Trommel sollte bei Wolltextilien nur zu ungefähr einem Viertel gefüllt sein. Bei zu wenig Platz kann die Reibung zwischen den Wolltextilien zu stark sein und die Fasern können beschädigt werden. Bei Cardigans oder Jacken sollten auch alle Knöpfe und Häkchen geschlossen werden. Ist die Trommel geschlossen, heißt es nun, das richtige Waschprogramm auszuwählen. Viele Waschmaschinen haben ein spezielles Waschprogramm für Wolle oder ein Programm für Handwäsche.

Der Hinweis auf dem Pflegeetikett sollte unbedingt befolgt werden. Zusätzlich sollte man ein spezielles Waschmittel für Wolle verwenden, wie etwa Coral Wool & Silk, da es die empfindlichen Fasern sanft verwöhnt.


Bei Textilien aus Kaschmirwolle ist besondere Vorsicht geboten, diese sollten immer direkt per Hand gewaschen werden. Dafür das Wolltextil in warmes Wasser mit Seife einweichen und weder stark reiben noch auswringen. Mehr Infos gibt es in unserem Artikel zur Handwäsche.


Sobald man den frisch duftenden Wollpullover wieder aus der Waschmaschine oder der Wanne nimmt, sollte er sanft in Form gezogen werden. Anschließend in ein Handtuch rollen und leicht ausdrücken. Danach wird er auf Frotteehandtuch gelegt – so wird verhindert, dass er sich aushängt und ausleiert. Und auch wenn das Trocknen von Wolltextilien in der Regel deutlich länger dauert, ein Platz in der Sonne, im Trockner oder auf der Heizung ist bei Wolle nie eine gute Idee.


Wenn er endlich trocken ist, wird der Pullover am besten zusammengefaltet und liegend gelagert, damit sich seine Form nicht verzieht. Oder du ziehst ihn einfach direkt wieder an!